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May 02 2015

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khromejio:

jedihersh:

For today’s dose of #staywokeness


CLEVELAND — Officer Aaron McNamara has resigned after he was caught making highly inflammatory violent and racist statements online.

The statements were alarming because they did not appear to be mere jokes — Officer McNamara literally called for the extermination of the black race, and expressed wishes to “beat the living shit out of” what he called “jungle monkeys” and “nigger.”

This is a man who planned to patrol our neighborhoods with a loaded pistol.

Now his plans have been dashed.

Over a period of two years until as recently as the Tamir Rice shooting, Officer McNamara would “hang out in the YouTube comment area,” according to the Cleveland Scene.

I DARE ONE OF YOU FUCKS TO TRY AND JUSTIFY THIS PIECE OF SHIT

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May 01 2015

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killerdyke:

micdotcom:

Watch: An angry mom dragged her son out of the Baltimore riots 

This Baltimore mother was not pleased to see her son rioting across the city on Monday. And she did not hide her disdain. After recognizing her son on television, this mother reportedly hauled him out and smacked him down. Leading several pundits to applaud her actions on Twitter.

Yeah but you know why she’s upset? Why she’s so aggressive? Her son might end up like all those others she’s seen on TV. Fucking pundits laughing and praising her- she’s terrified her own CHILD might be murdered trying to show awareness. THIS ISNT FUNNY. ITS NOT A JOKE. A MOTHER IS SCARED HER CHILD WILL BE KILLED. All the white people re blogging and going good for her don’t fucking understand why she’s so adamant. Christ.

EDIT: The mother herself has been quoted saying exactly this- she’s terrified her son will become the next Freddie Gray. People saying this mom is ashamed or shit using this as justification against the riots, you’re literally mocking a mother’s fear that her child attempting to make the world a better place for themselves, they cannot without the risk of DEATH. 

LINK TO MOM’S INTERVIEW http://www.lovebscott.com/news/baltimore-mom-explains-why-she-beat-her-son-i-dont-want-him-to-be-a-freddie-gray

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Dieses Bild sagt mehr als 1000 Worte.

Um in den Plenarsaal zu gelangen, mussten Europaabgeordnete heute über diese unendlich lange Liste ertrunkener Bootsflüchtlinge schreiten.

Und es macht auf bedrückende Art klar: Es braucht eine komplette Neuausrichtung der europäischen Flüchtlingspolitik!

Mehr dazu hier: http://bit.ly/1P68OuN

P.S. Die Liste ist übrigens 100 m lang und enthält 17.306 Einträge.
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April 01 2015

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150 fluechtlinge sterben im mittelmeer
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Die Armut, die es nicht mehr gibt


Mal wieder gute Nachrichten aus dem Arbeitsministerium. Ministerin Nahles will der Armut ans Revers. Endlich. Es soll wieder weniger Arme geben. Zur Armutsbekämpfung ist jedes Mittel recht. Jetzt hat man sich mal wieder entschlossen, die Armutsdefinition zu überdenken.

Als einst die FDP den Armutsbericht beschönigte, da war der Aufschrei unter den Sozialdemokraten riesig. Auch Nahles mischte damals ordentlich mit. »Wer die Realität ausblendet und ignoriert, kann keine gerechte Politik machen«, sagte sie damals der SZ. Jetzt ist sie der Ansicht, dass es unanständig ist, die Leute als arm zu deklarieren, die weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens zur Verfügung haben. Da müsse man umdenken. Dass der Paritätische Wohlfahrtsverband neulich festhielt, dass die Armut in Deutschland weiter gewachsen sei, hält sich daher für grundlegend falsch. Man brauche mehr »Sachlichkeit in der Debatte«. Anders gesagt, wer von der Armut im Lande spricht, der ist unsachlich. Man darf sie halt nicht nur verschweigen, wie der Rösler und seine Brigade damals - man muss sie per definitionem aus den Augen aus den Sinn bewegen.

Wir haben also gar nicht so viel Armut. Und das bisschen Armut, das dann noch übrigbleibt, das will Nahles abgeschafft wissen. Mit Neudefinitionen. Und mit dem ewigen Spiel, das man spielt, wenn man oben sitzt. Man kann immer noch die eine Hälfte der Armen heranziehen, um die andere Hälfte der Armen in die Mangel zu nehmen. Man herrscht, wenn man teilt. So war es immer. Diesmal sind es illegale Einwanderer und junge Erwerbsgeminderte - »da haben wir es mit wirklicher Armut zu tun«, erklärte die Ministerin. Oho, ihr Hartz-IV-Bezieher, schaut genau hin, so sieht Armut nämlich wirklich aus. Das sind Arme! Euch geht es doch gut!

Und wenn man mal wieder eine alte Frau dabei beobachtet, wie sie im Mülleimer nach Pfandflaschen sucht, dann darf man sich sicher sein: Armut ist das nicht. Nein! Das ist einfach nur das Faible einer Frau, die ihren angeknacksten Reichtum kompensieren möchte. Kleptomanen stehlen ja auch eher selten aus der Not heraus. Es ist der Nervenkitzel. Und wer sagt denn, dass die Suche nach Pfandflaschen nicht kitzeln könnte? Dass ihre Grundsicherung nicht ausreicht, ist nur ein Gerücht, bloß böse Unterstellung. Sie hat immerhin 55 Prozent des mittleren Einkommens in der Tasche. Ist das etwa nichts?

Es ist keine gerechte Politik von dieser Frau Nahles zu erwarten. Weil sie die Realität nicht nur ausblendet und ignoriert, sondern auch noch beschönigt. Das war mal ihr eigener O-Ton. Sie hat völlig recht mit dieser Einschätzung gehabt. Na also, von ihr kommt nicht nur Quark. Und wir indes wissen, was nicht zu erwarten ist: Gerechte Politik.


- ad-sinistram.blogspot.de
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Wenn Hartz IV zum Tode führt


Ein Ehepaar, das in der vergangenen Woche tot in seiner Wohnung in Oberpframmern gefunden wurde, ist sehr wahrscheinlich Opfer seiner Armut geworden. Einen Bericht der Online-Ausgabe der „Süddeutschen Zeitung“ zufolge berichtet Nachbarn, dass dem Paar der Strom abgestellt wurde, da sie ihre Stromrechnungen nicht mehr bezahlen konnten. Die Eheleute sind an den Folgen einer Vergiftung durch die Abgase eines Notstromaggregats gestorben, das sie in ihrer Not in der Wohnung aufgestellt hatten. Beide waren auf Hartz IV-Leistungen angewiesen.

Vermutlich wurden die Abgase des Notstromaggregats nicht aus der Wohnung geleitet, so dass sich zunehmend mehr giftiges Kohlenmonoxid in den Räumen ansammelt haben muss. Da das Gas geruchs- und geschmacklos, wird es häufig nicht bemerkt. Nicht selten sterben Menschen mit einer Kohlenmonoxidvergiftung im Schlaf. So könnte es auch im Fall der 53-jährige Frau und des 59-jährigen Mann aus Oberpframmern gewesen sein. Ihr Tod erschüttert die Menschen im Ort zu tiefst. Denn offenbar führten die prekären finanziellen Verhältnissen, in denen das Paar lebte, dazu, dass der Strom abgestellt und aus Verzweiflung das Notstromaggregat aufgestellt wurde.

Die Kriminalpolizei Erding konnte die Gerüchte aber bisher nicht bestätigen. Eine Stromsperre wäre nicht Gegenstand der Ermittlungen. „Das fällt in den rein zivilrechtlichen Sektor, damit hat die Polizei nichts zu tun", erläutert Pressesprecher Reinhold Buchner gegenüber der Zeitung.


- gegen-hartz.de
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March 31 2015

TRAVEL WARNING first 2 weeks of April: EU police operation “Amberlight 2015″

The first two weeks of April the EU-wide police operation “Amberlight 2015″ is taking place: national and Frontex police forces will chase people without papers. Especially in trains, at train stations, on airports, on highways and on inner-europe borders. They want to find out about migration routes and arrest as many people as possible. Please warn all people without papers! NO ONE IS ILLEGAL!
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March 30 2015

Ünal wehrte sich nicht gerade höflich, beschimpfte die Beamten – dann eskalierte die Situation. Vier Beamte sollen ihn misshandelt haben. Die Nacht verbrachte er in einer Zelle. Eine Amtsärztin untersuchte ihn, rief aber nicht die Rettung. Ünal wurde am nächsten Tag entlassen. Weil er nicht gehen konnte, wurde er von einem Beamten auf einem Drehsessel vor die Tür der Wachstube gefahren – dort rief Ünal dann selbst einen Krankenwagen. Die Diagnose im Spital: acht Knochenbrüche – Serienrippenbrüche, eine zertrümmerte Schulter und ein Bruch am Bein.
Polizeigewalt: "Jetzt verklage ich die Republik"
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aconnormanning:

based-shenron:

Never forget

Fucking incredible

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rhube:

hipsterlibertarian:

New Yorker Tyeesha Mobley was at a gas station near her Bronx apartment with her two sons when she caught the older boy, aged nine, stealing $10 out of her purse. Thinking this was a good opportunity to teach him a lesson about honesty and consequences, she called the police, asking them to help her communicate the seriousness of stealing.

When the police arrived, however, Mobley’s Arrested Development-style lesson quickly escalated into a terrifying situation. Three of the four officers who arrived at the gas station apparently understood that this was a lighthearted call. 

“They started asking Tyleke what did he take,” said Mobley. “He told them. And about three officers was joking around with him, telling him, ‘You can’t be stealing, you’ll wind up going in the police car.’”

The fourth cop, however, had different ideas. He began yelling: “You black b——es don’t know how to take care of your kids … why are you wasting our time, we aren’t here to raise your kid … why don’t you take your f—-ing kid and leave?”

When she tried to follow his order, Mobley says the fourth officer arrested her, refusing to give a reason. While she and her children cried for him to stop, one of the other officers attempted to intervene, saying, “We are not supposed to act like this.”

He replied, “Black b——es like that … this is how I treat them.”

After her arrest, Mobley was hospitalized for the bruises she’d sustained on her legs thanks to the fourth cop kicking her during the arrest. She successfully fought off child endangerment charges—a pretty interesting charge given that the “endangerment” in question seems to have been calling the police.

Mobley’s two children were placed in foster care for four months, where they reportedly received sub-par care. Now, having recovered her children—who have undoubtedly learned a very different lesson than the one she intended to teach—Mobley is suing the NYPD.

And, to paraphrase J. Walter Weatherman, that’s why you don’t call the police.

JFC.

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March 15 2015

The Feds vs Ferguson: The report read like one about a shakedown gang rather than about city officials.

liberalsarecool:

Charles Blow : “Finance Director wrote to the City Manager: ‘Court fees are anticipated to rise about 7.5%. I did ask the Chief if he thought the PD could deliver 10% increase. He indicated they could try.’”
Furthermore, the report made clear that “officer evaluations and promotions depend to an inordinate degree on ‘productivity,’ meaning the number of citations issued.”
The report read like one about a shakedown gang rather than about city officials.

Ferguson needs to reboot.

Reposted frombwana bwana viabrightbyte brightbyte

Auch der Umstand, dass Indizien für »Fremdeinwirkung«, also einen Mord, nicht gesucht, nicht gesichert, geschweige denn ausgewertet wurden, ist in den Ermittlungsakten nachzulesen. Man hat Nachforschungen unterlassen, die zum Standardprogramm einer Ermittlung zählen – normalerweise. So befand sich in dem ausgebrannten Auto das Handy, der Laptop und eine Videokamera von Florian Heilig. Man kann der Polizei und der leitenden Staatsanwaltschaft vieles zutrauen, nur eines ganz bestimmt nicht: die Bedeutung von Handy und Computer als Beweismittel zu unterschätzen. Selbstverständlich wissen sie darum. Bewegungsprofil, Funkzellenabfrage, Dateien, Fotos, E-Mailverkehr, IP-Adressen, Telefonnummern der Anrufenden – es gehört zu den Selbstverständlichkeiten einer Ermittlung im Todesfall, diese zu sichern und auszuwerten. Nichts findet man dazu in den Ermittlungsakten. Man hat die Beweismittel scheinbar achtlos im Auto liegenlassen.

Auch über die Drohungen, die Florian Heilig von Neonazis erhielt, nachdem er sich entschieden hatte »auszusteigen«, hat man sich ausgeschwiegen. Nicht ein Satz, nicht eine Ermittlung widmet sich diesen.

Florian Heilig war kein Lebensmüder, sondern ein ehemaliger Neonazi, der sich ab Mitte 2011 im Aussteigerprogramm »BIG Rex« des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg befand. Florian Heilig plagte kein Liebeskummer, sondern die Angst, dass ihm als »Verräter« etwas zustoßen könnte. Das lag nicht nur nahe, es war bereits passiert. Ende 2011 wurde er von Neonazis in Heilbronn mit einem Messerstich in den Bauch verletzt. Gegenüber den Eltern machte er deutlich, wovor er wirklich Angst hatte: »Sie finden mich immer, wo immer ich bin.«

All das wusste die Polizei, all das war dem Verfassungsschutz sehr präsent, denn viele der Neonazis, mit denen es Florian Heilig zu tun hatte, waren dem Geheimdienst sehr »vertraut« – wie zum Beispiel Nelly Rühle (NPD), Alexander Heinig (Blood & Honour), Alexander Neidlein (NPD) oder Marcus Frntic (Blood & Honour).

So paradox es auf den ersten Blick erscheinen mag: Florian Heilig war nicht nur für Neonazis eine Gefahr. Er stellte zugleich eine große Gefahr für die bis heute aufrechterhaltene Version von Staatsanwaltschaft, Polizei und Verfassungsschutz dar, die da lautet: Wir hatten gemeinsam 13 Jahre keine Ahnung, keine heiße Spur, die uns zum NSU geführt hätte. Und wir wissen ganz genau, dass der NSU aus drei Mitgliedern bestand.

04.03.2015: Zweifel an Polizeiversion (Tageszeitung junge Welt)
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Für die armen Irren vom IS ist es also kein Anschlag auf „ihre“ Geschichte, denn ihre Geschichte ist eine, die von Kunst noch weniger weiß als selbst der stumpfste RTL-Kunde. Dieser weiß ja noch, was Kunst ist, weil sie ihn nämlich nicht interessiert; im Leben der Barbaren gibt es, aus schlicht materiellen Gründen, indes nicht einmal einen Begriff von Kunst, weshalb es leicht fällt, das religiöse Bilderverbot so weitgehend (und eben barbarisch) zu interpretieren. Es ist furchtbar, was da unterm Banner „absoluter Dummheit“ (ein FAZ-Leser, natürlich mit Abitur) geschieht, aber man vergesse nicht, daß im zivilisierten Frankreich zuletzt Bibliotheken im Dutzend beschmiert, verwüstet, angezündet worden sind, von Jugendlichen aus der Banlieue nämlich, die, wie selbst die Bürgerpresse einräumen mußte, ein Zentralsymbol des (bildungs-)bürgerlichen Staates attackierten, jenes Staates, der Bildung und kulturelle „Teilhabe“, trotz aller gutgemeinter Förderprojekte, erst einmal für seine Gymnasiasten vorsieht. Jenen Gymnasiasten, die zwar auf alle möglichen Ideen kommen: Atombomben werfen, Juden vergasen, Kinder foltern, aber niemals, wirklich niemals mit dem Preßlufthammer auf Michelangelos David losgehen würden.

Es ist nämlich ihrer.

Gärtners kritisches Sonntagsfrühstück: Kunstloses Unglück | TITANIC – Das endgültige Satiremagazin
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Witold Pilecki. A Polish soldier, the man who told the world about Auschwitz and the Holocaust. He got himself a Jewish ID, got arrested and sent to Auschwitz (yes that Auschwitz), After reporting on the atrocities witnessed. He escaped in 1941. A British historian wrote, "If there was an Allied hero who deserved to be remembered and celebrated, this was a person with few peers." Before his act of bravery Auschwitz was just considered to be another large prison camp.
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March 14 2015

Zu der Sexarbeiter-Konferenz kam noch ein weiterführender ...

Zu der Sexarbeiter-Konferenz kam noch ein weiterführender Kommentar rein.
so weit mir bekannt haben etliche angefragte Frauen den Diskurs mit Sexarbeiterinnen im Vorfeld abgelehnt oder aber gemeint, sie würden
a) darauf bestehen zu wissen, mit wem sie es zu tun haben (Realnamen der Sexarbeiterinnen)
b) dass die Anzahl der akiven Feministinnen höher ist im Diskurs als die der Sexarbeiterinnen weil diese mehr Wissen usw. besitzen und die Sexarbeiterinnen ja eher aus dem Bauch heraus argumentieren
Mit anderen Worten: Erst dafür sorgen, dass da nur Sexarbeiter reden, dann die Veranstaltung mit der Begründung ablehnen, dass da nur Sexarbeiter reden. Na das hat ja schon fast Rumsfeldsche Dimensionen!

Ich kann dazu nur sagen:

  1. Woher wissen sie, dass die Sexarbeiter keine Ahnung haben, wenn sie nicht mit denen reden?
  2. Wieso würde "aus dem Bauch argumentieren" die Position schwächen? Ist der Feminismus nicht auch im Grunde Ausdruck eines Unrechtsempfindens, d.h. eines Gefühls?
  3. Kann man mit der gleichen Argumentation sagen, die Feministen sollen mal die Fresse halten über Sexarbeit, weil sie keine Sexarbeiter sind.
Die Einsendung merkt außerdem an, dass man über Prostitution gar nicht mehr neutral reden kann in den Medien, weil der Hysteriegrad zu hoch geworden ist. Da gehen dann sofort dermaßen krasse Beleidigungen in den Redaktionen ein, dass die lieber ganz die von dem Thema davon lassen.

Mich erinnert diese Ablehnung+Hysterie an die Abtreibungsgegner in den USA. Die haben sich den Abtreibungsärzten gegenüber ähnlich, bevor sie dann gewalttätig wurden und am Ende auch vor Mord nicht zurückschreckten. Hysterie ist halt immer Scheiße im Diskurs, egal worüber.

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March 13 2015

Kingdom Come and Related Debacles: Epilogue

medievalpoc:

A year ago, someone asked me a question about a Kickstarter for a video game that was set in medieval Bohemia. One of the purported selling points of the game was nigh-unprecedented attention to historical accuracy, and was touted by the developers to have "the ultimate character creation tool of all time". And yet the game developers had excluded the possibility of a female playable character, and the game had no characters of color, playable or NPC.

I answered the question honestly: there is nothing preventing this game from having characters of color OR female playable characters other than decisions made by its creators. “Historical accuracy” is not shorthand for “I was forced to make everyone white, my hands are tied! I had no choice because History!”. I showed some images from medieval Bohemian art, and told them that creators are responsible for their creative choices.

The Kickstarter for Kingdom Come: Deliverance raised well over a million dollars.

I received (and still do occasionally get) hate mail, death threats, and racial slurs spammed into my inbox, despite having said everything I had to say on the matter long ago. Apparently, pointing out simple facts about a video game and the creative choices made my its developers amounted to an “attack” on…something. Obviously this supposed “attack” must not have been very successful considering the sheer amount of money raised and the fact that the game is coming out sometime this year.

And yet, one of the developers, Daniel Vávra, cannot seem to get over the idea that anyone, anywhere, criticized this game for any reason whatsoever. Gaming site interviews proved to be yet another vehicle for speaking out about how “attacked” he feels and how the Big Mean Internets are crushing his artistic expression:

And they will never be happy. If you don’t have a gay character in your game, you are homophobic, if you do have gay character in your game, you are homophobic, because they don’t like the character. If women in your game look good, you are sexist, if they look bad, you are sexist, if you can fight with them, you are misogynistic, if you can’t fight with them, you are using them as objects, if you don’t have any women, because there is no correct way how to have them, you are misogynistic.

It’s a witch hunt and it’s affecting my artistic freedom.

I’ve read and listened to the same old sob story about how [insert marginalized group here] are ruining Everything for Everyone more times that I could possibly count. And yet I still marvel at the sheer gall it takes to imply that somehow, people should be unable to criticize something in several very specific ways, as opposed to criticizing something like the gameplay or graphics. This isn’t just about doing whatever you want to do, as the game was fully funded and will be released as planned. It’s about wanting to control what other people are and are not allowed to say about that creation-all the while claiming that it’s YOU who is somehow being silenced or stifled.

But even more astounding is the fact that  the people behind the game apparently can’t restrain themselves from taking cheap shots at people of color for daring to speak.

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 I feel compelled to point out that 1. this is specifically anti-Black, and during this whole garbage mess anti-Blackness has been the focus of the attacks on me, despite the fact that I am not Black, and 2. The entire concept of this research project (but more specifically, a Black person in Medieval Europe at all, ever) , is enough of a joke to him that it apparently stands on its own.

I don’t have to TELL anyone that people of color, including Black people, lived in medieval Europe, including Bohemia. You can go and read it for yourself in the Bohemia tag, or on JSTOR:

The second work is evidently a portrait of Johannes Maurus, a black who was Frederick’s chamberlain. The two blacks who appear in the Adoration of the Magi on Nicola Pisano’s Siena pulpit are undoubtedly based on African retainers at the Hohenstaufen court. Even after the fall of the Hohenstaufen, artists made repeated references to the family’s fondness for black people in art and in life.

Black Africans in Hohenstaufen Iconography. Paul H. D. Kaplan.
Source: Gesta, Vol. 26, No. 1 (1987), pp. 29-36
Published by: The University of Chicago Press on behalf of the International Center of Medieval Art

Stable URL: http://www.jstor.org/stable/767077 .

I don’t have to TELL anyone that the artwork of medieval Bohemia, like that of Europe in general during that era, consisted almost entirely of religious works and symbolism-heavy imagery. And that the figures depicted were generally modeled after Europeans in their clothing, hair, arms and armor and activities.

Or that the greatest Bohemian artists of the Medieval era, like Theodoric of Prague and John of Oppova, regularly included people of color in medieval  artworks that survive to this day. I can just SHOW you:

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[Saint Jerome, Theodoric of Prague; c. 1360]

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[John of Oppava, St. Matthew Evangelistary, 1368.]

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[Theodoric of Prague, Saint Maurice in Karlštejn Castle, Chapel of the Holy Cross. Czech Republic c. 1367]

This intense focus on anti-Blackness, specifically the implication that Black people in a medieval European setting are so obviously ludicrous as to warrant a callback to a silly Martin Lawrence film from 15 or so years ago, also manages to completely ignore the fact that non-Black people of color are well-documented as having a strong presence in medieval era Central Europe.

For more on that try:

But, you know what?

None of this is relevant to the point that creators are responsible for what they have created. Game developers are accountable for their choice of setting, what their characters look like, and how they choose to tell a story.

The bottom line is that education is not a cure for racism. Individuals choose what stories they think are interesting, that they believe are worth telling, that are a reflection of themselves and how they see others. It doesn’t matter what I post here when the reader has already made up their mind. People will easily ignore facts and evidence when it opposes their fundamental belief systems. 

And society will applaud this when it adheres to the status quo. The belief that there “were no people of color back then” is so entrenched in Western culture that any assumption that supports it will stand on that premise to the casual onlooker. Based as it is in white entitlement and white supremacy, it will stand against any mountain of evidence to the contrary if the reader is emotionally invested in maintaining those systems. 

Until academic knowledge begins to permeate the popular consciousness, assumed whiteness will always be the trump card in historical media and cultural criticism. As long as this kind of thinking continues, people of color will continue to be mistreated and excluded by those who consider history theirs alone to do with what they like.

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March 12 2015

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